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Häufig gestellte Fragen zum Gasgrill


Wie wird ein Gasgrill bedient?

Häufig gestellte Fragen zum GasgrillDass sich mittlerweile Gasgrills immer größerer Beliebtheit erfreuen ist wirklich nicht weiter verwunderlich. Mit diesem Gerät braucht keiner auf ein herrliches Grillvergnügen zu verzichten. Ein Gasgrill ist sehr einfach zu bedienen. Trotzdem sind einige Hinweise zu beachten. Das Gerät sollte unbedingt an einer geschützten Stelle außerhalb der Wohnung aufgestellt werden. Dabei ist zu beachten, dass der Untergrund eben und rutschfest ist, um Unfälle zu vermeiden. Es kann sogar auf dem eigenen Balkon gegrillt werden, da kein störender Holzkohlegeruch die Nachbarn verärgern wird.

Im Allgemeinen werden die Brenner von Gasgrills mit Butan oder Propan betrieben. An der Gasflasche befindet sich ein Linksgewinde. Wird der Ventilknopf an der Flasche aufgedreht, stellt man den vorderen Stellknopf auf die Position „Hoch“. Verfügt das Modell über einen Deckel, so sollte dieser vor dem Zünden geöffnet werden. Zuerst betätigt man den Zündknopf, dann kann der anderen Regler aufgedreht werden. Sobald das Gas angezündet und der Brenner aufgedreht wurde, wird der Grillraum verschlossen. Anschließend dauert es noch ungefähr 15 Minuten, bis das Grillgut aufgelegt werden kann. Ein simpler Weg um festzustellen, wann die optimale Grilltemperatur von mindestens 180 Grad Celsius erreicht ist, ist wenn die Hand ungefähr 3 Sekunden in der Höhe des Grillgutes gehalten werden kann.

Vorbereitung

Das Fleisch oder der Fisch sollte vor dem Grillen mit Öl eingestrichen werden, damit die Lebensmittel gleichmäßig gebräunt werden. Im Normalfall reicht es aus, das Grillgut einmal zu wenden. Dazu sollte unbedingt eine Grillzange benutzt werden, damit das Fleisch oder die Würstchen nicht angestochen werden müssen und das Fett nicht ausstopft. Dann bleibt das Grillgut saftig und trocknet nicht aus.

Während des Grillens muss der Garvorgang immer beaufsichtigt werden. Soll das Grillgut besonders aromatisiert werden, dann werden einfach einige gewässerte Wood Chips in Alu Folie gepackt. Diese Packung wird mit einigen Löchern versehen und zum Grillgut gelegt. Sofort werden die Geschmackstoffe ausströmen und sich an den Lebensmitteln absetzen.

Bevor der Grill eingeschaltet wird, sollte überprüft werden, ob noch genügend Gas in der Flasche ist, damit das Grillvergnügen nicht unterbrochen werden muss. Es ist wichtig, dass ein Modell verwendet wird, das über einen Druckregler und einen brandschutzsicheren Schlauch verfügt. Bei Butan oder Proban besteht die Möglichkeit graue Eigentumsflaschen mit 5 Kilogramm zu erwerben, oder man greift zu einer roten Pfandflasche mit 11 Kilogramm. In der Regel wird häufiger Proban für den Gasgriller verwendet, da der Brennwert höher ist. Der vorgeschriebene Gasdruck liegt in der Bundesrepublik Deutschland bei 50 mbar. Die Flüssiggasflaschen dürfen nur stehend verwendet werden. Sie dürfen zudem nur von Wärmequellen entfernt aufgestellt werden.


Mit einem Gasgrill kann man alles an einem Platz erlegigen

Häufig gestellte Fragen zum GasgrillSteht ein Gasgrill am Balkon oder auf der Terrasse, so erspart man sich viele Wege, denn Grillen und Schmorren wird am Grill erledigt und die Bewirtung der Familie und Freunden einfacher. Was ist unter direktem und indirekten Grillen zu verstehen? Wie funktionieren diese Garmethoden eigentlich? Bei einem Gasgrill mit einer Haube, kann man zwischen zwei Zubereitungsarten wählen: Zwischen direkten- und indirekten Grillen.

Ein Gasgrill wird mit Proban oder Butan betrieben 

Ein Gasgrill wird im meistens mit mit Propan oder Butan betrieben. Es gibt Gasflaschen zwischen 5 und 11 Kilogramm, die an Tankstellen oder im Baumarkt erhältlich sind. Will man auch im Winter auf sein Grillvergnügen nicht verzichten, dann sollte man zu Propan greifen, denn es hält auch sehr niedrigen Temperaturen stand. Es verflüssigt sich erst bei minus 40 Grad Celsius. Im Gegensatz dazu ist Butan schon bei ungefähr null Grad nicht mehr einsetzbar. Im Normalfall verbraucht ein Gasgrillgerät ungefähr 0,08 kg Propangas in einer Betriebsstunde. Das heißt, wird eine 5 kg Propangasflasche in einem Gasgriller mit 9 kW verwendet, dann kann mit ihr 6,90 Stunden gegrillt werden. Dies wird wie folgt berechnet: 5 Kilogramm/ 0,72 kg/ in der Stunde = 6,90 Stunden.

Wie lange muss ein Gasgrill vorgeheizt werden?

Das Grillen hat eine lange Tradition. Anders als ein „normaler“ Holzkohlegrill braucht ein Gasgrill nicht lange vorgeheizt zu werden. In der Regel reichen 10 bis 15 Minuten zum Erreichen der richtigen Hitze zum Grillen.

Das direkte Grillen

häufig gestellte fragen zum gasgrill daumen hochBeim direkten Grillen wird die hohe Temperatur, die am Grill erzeugt wird direkt auf das Grillgut weitergeleitet. Das bedeutet eine sehr kurze Garzeit. Deshalb eignen sich besonders Steaks, Kotletts und Fisch für diese Art der Zubereitung. Durch die hohe Hitze verschließen sich die Poren des Grillgutes innerhalb kürzester Zeit. Das Fleisch und der Fisch bleiben im Inneren sehr saftig und außen gibt es eine Kruste mit herrlicher Farbe. Der Vorgang des Grillens dauert nicht länger als 10 Minuten, nach ungefähr fünf Minuten wird das Grillgut einmal gewendet. Dazu wird eine Grillzange verwendet. Gänzlich ungeeignet zum Umdrehen ist eine Gabel, denn wird das Grillgut angestochen, tritt Fett aus und das Fleisch oder der Fisch wird trocken. Die Grillhaube kann offen bleiben.

Wann ist der perfekte Zeitpunkt zum Wenden eines Steaks? Sobald oben der Saft des Fleisches austritt, sind die Poren unten geschlossen und für den Liebhaber eines blutigen Grillstückes der richtige Zeitpunkt zum Umdrehen. Wird das Steak eher durchgebraten bevorzugt, dann wird eine Minute länger abgewartet, bis gewendet wird.

Das indirekte Grillen

Beim indirekten Grillen wird das Grillgut sehr schonend gegart. Voraussetzung für diese Art der Zubereitung ist ein Grillgerät mit Deckel und Thermometer. Bei dieser Methode werden dicke Fleischstücke oder halbe Hähnchen gegrillt. Der Grill wird vorgeheizt und das Fleisch an der Stelle des Gerätes aufgelegt, an der es nicht von den Flammen erreicht wird. Die Temperatur sollte dabei nicht mehr als 200 Grad Celsius erreichen.

Bei einem mehrflammigen Modell wird der mittlere Brenner ganz ausgeschalten, die äußeren Brenner werden heruntergeregelt, und das Grillgut wird in die Mitte gelegt. Der Deckel wird geschlossen, sodass die Luft im Garraum zirkulieren kann. Die Lebensmittel im Griller müssen nicht gewendet werden. Die Zubereitung ist wie beim Umluftprogramm eines Backofen sehr schonend. Die Garraumtemperatur sollte zwischen 160 Grad und 200 Grad liegen.

Wozu wird ein Seitenbrenner gebraucht?

häufig gestellte fragen zum gasgrill 2Ein Seitenbrenner ist sinnvoll, wenn man vorhat Saucen und kleine Beilagen zu gegrilltem Fisch und Fleisch zuzubereiten. Außerdem lassen sich mit ihm Kleinigkeiten warm halten. Spätesten wenn ein größeres Barbecue veranstaltet wird, kann nicht darauf verzichtet werden.

Wo liegt die Lebensdauer eines Gasgrills?

Damit die Freude am Gasgrill lange erhalten bleibt, sollte er aus einem hochwertigen Material hergestellt sein. Für eine Außenküche eignet sich bester Edelstahl, der sich auch stabil verhält. Vor dem Kauf sollte einmal an dem Gerät gerüttelt werden, um sich von seiner Standfestigkeit zu überzeugen. Der Stahl muss rostfrei sein und sich für hohe Hitze eignen. Wird Edelstahl der Güteklasse 304 verwendet, so verfügt er über einen hohen Rostwiderstand. Dadurch ist eine lange Lebensdauer des Gerätes gegeben.

Sehr oft wird für den privaten Gebrauch ein Modell aus einem pulverbeschichtetem Stahlblech, mit einer Haube mit Emailbezug und den Rosten aus Edelstahl gekauft. Die Steakplatte kann dann durchaus aus Gusseisen ausfallen. Natürlich ist es auch wichtig, den Gasgrill nach jedem Gebrauch sauber zu reinigen. Damit man das Gasgerät beim nächsten Barbecue wieder einsetzen kann, darf nicht gewartet werden, bis sich das Fett festsetzt. Zum Säubern eignen sich Reinigungsmittel mit Zitrone und ein Schwamm besonders gut. Bevor es an das Putzen geht, ist das Gas abzudrehen.


Fazit:

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Mit einem Gasgrill kann man ohne lange Vorbereitungszeit mit dem Grillen beginnen. Da kein lästiger Holzkohlerauch die Nachbarn verärgert, steht einer Grillparty auf der Terrasse oder am Balkon nichts im Wege. Da heißt es nur noch: Gutes Gelingen und guten Appetit!